Vermieter müssen entrümpeln: Mietnomaden und Messiewohnungen

Vermieter zahlen Entrümpelung - finden Sie eine günstige Entrümpelung

Der Albtraum jeden Vermieters: Die Mietrückstände übersteigen schnell die Mietkaution; vorausgesetzt, dass diese Mietkaution überhaupt eingegangen ist. Wenn es arg kommt, hinterlässt solch ein Mietnomade dann auch noch eine absichtlich vermüllte Wohnung. 
Was ist zu tun?

Je nach Szenario haben Sie unterschiedliche Möglichkeiten. Diese Checkliste gibt Orientierung.

 

  1. Oberste Pflicht des Mieters ist die Zahlung der Miete. Deshalb hilft das Gesetz dem Vermieter und stellt die Möglichkeit, den Mieter schnell vor die Tür zu setzen, zur Verfügung.
    Paragraf 543 BGB (Absatz 2 Nr. 3)
  2. Es reicht nach letzter BGH-Rechtssprechung, im Kündigungsschreiben den Zahlungsverzug als Grund zu nennen und die rückständigen Mieten summiert zu beziffern (Az: VIII ZB 94/03).
  3. Einzige Chance des Mieter ist nun, die gesamten Rückstände auszugleichen; und zwar bis zu zwei Monate nach Zustellung der Räumungsklage. Gleiches gilt, wenn durch das Sozialamt die Rückstände ausgeglichen werden. Dieser "Mieter-Schutz" gilt aber nur, wenn der Mieter kein notorischer Mietschuldner ist. Das Recht auf Nachzahlung, um sich vor Räumung zu schützen, steht ihm nur einmal alle zwei Jahre zu.
  4. Wollen Sie einen unzuverlässigen Mietzahler auf jeden Fall loswerden, selbst wenn der sich mit Nachzahlung "retten" kann, so sprechen Sie mit der fristlosen Kündigung zugleich die fristgerechte Kündigung wegen erheblicher Verletzung der vertraglichen Pflichten aus (§ 573 BGB)
    Je nach bisheriger Vertragsdauer, muss der Mieter dann nach spätestens neun Monaten ausziehen.
  5. Wenn Ihnen der Ex-Mieter Dreck und / oder Möbel hinterlässt, so sollten Sie, um eine schnelle Vermietung zu gewährleisten und Ausfälle gering zu halten, ein Entrümpelungsunternehmen beauftragen. Günstig und schnell entrümpeln - Das ist unser Geschäft. Sie haben Wichtigeres zu tun - Wir erledigen den Rest. Einen kostenlosen Besichtigungstermin vereinbaren Sie schnell und einfach mit dem Formular am rechten Rand dieser Seite (in der Mobilversion einfach etwas weiter nach unten scrollen). Oder rufen Sie einfach kurz an: 0176 - 45 66 29 54
  6. Ganz einfach und auf Kosten des ehemaligen Mieters ist dies, wenn die Hinterlassenschaften offensichtlich wertloser Müll ist. Sogenannte „herrenlose Sachen“ (§ 595 BGB). Entrümpeln lassen und "gut ist". Sie können nun versuchen, die Kosten wieder beizutreiben.
  7. Sind die hinterlassenen Möbel und Hausratgegenstände offensichtlich oder mutmaßlich "von Wert", so müssen Sie diese für zwei Monate aufbewahren und den ehemaligen Mieter zur Abholung auffordern. Ihr Entrümpler hält für diesen Zweck kostenpflichtige Lagerflächen bereit oder er arbeitet mit entsprechenden Dienstleistern zusammen. Für die Kosten müssen Sie in Vorlage gehen. 
  8. Sind die Kosten für Entrümpelung / Einlagerung höher als die entgehende Miete, müssen Sie im Sinne einer Schadenminderung auf die Entrümpelung bis zum Ablauf der zweimonatigen Frist verzichten. Alle kalkulatorischen und echten Kosten können Sie im Nachgang anmahnen und beizutreiben versuchen. 
  9. Weitere Info erhalten Sie hier:

Um letzte Unsicherheiten zu beseitigen oder absolute Rechtssicherheit zu erlangen, konsultieren Sie bitte einen Rechtsanwalt!